Berufliche Schulen

 

Berufsschule

Die Berufsschule wird parallel zur Berufsausbildung besucht und ist eine der beiden Säulen der Dualen Ausbildung. Wöchentlich umfasst diese Teilzeitschule 8-12 Unterrichtsstunden, welche aber auch in Form von Blöcken auf den Monat verteilt werden kann. Je nach Berufsgruppe wird hier die jeweilige fachliche Bildung sowie die Allgemeinbildung gefördert.

Berufsfachschule

Die Berufsfachschule ist im Vergleich zur Berufsschule eine Vollzeitschule mit einer Mindestdauer von einem Jahr. Sie bedarf keiner prosoz. beruflichen Vorkenntnisse und endet mit dem Erhalt eines Berufsabschlusses. Es gibt aber auch Berufsfachschulen ohne Abschluss, die lediglich einen Einblick in das jeweilige Berufsfeld geben sollen.

Fachgymnasium

Diese auch berufliches Gymnasium genannte Schulform ist eine Vollzeitschule, die mehrere Jahre dauert. Voraussetzung für die Aufnahme ist dabei die mittlere Reife. Das Ziel ist der Abschluss der allgemeinen Hochschulreife sowie eine Berufsvorbereitung der jeweiligen gewählten Fachrichtung. Abiturienten eines beruflichen Gymnasiums haben aufgrund ihrer fachlichen Spezialisierung in der Regel gute Chancen auf passende Stellenangebote.

Fachoberschule

Auch für diese Schulart ist die mittlere reife Voraussetzung für die Aufnahme. Im Prinzip ersetzt diese die Sekundarstufe II eines Gymnasiums, also die Klassenstufen 11-12 bzw. 13. Allerdings werden hier berufliche Schwerpunkte gesetzt. Als Abschluss erhält man hier die Fachhochschulreife.

Fachschule

Um an einer Fachschule aufgenommen werden zu können, muss man vorher eine Berufsausbildung abgeschlossen oder Berufserfahrung haben. Die Fachschule ist eine Art der beruflichen Weiterbildung und kann in Vollzeit oder Teilzeit absolviert werden. Nach Beendigung erhält man einen staatlichen Abschluss.